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politisch

Interview

Günther Hildebrand wurde am 16. März 1949
in Prisdorf / Kreis Pinneberg geboren.


Er ist mit Regine Hildebrand glücklich verheiratet und
hat zwei erwachsene Söhne im Alter von 26 und 30 Jahre.

Er lebt und arbeitet mit seiner Familie seit vielen Jahren in Ellerbek.

So ist er nicht nur der Geschäftsführer des Familienunternehmens,
sondern auch Bürgermeister von Ellerbek.

 

 

Persönlich

Günther Hildebrand der Pferdezüchter

 

 

 

 

Meine Leidenschaft für die Pferdezucht teile ich mit meiner Frau Regine. Seit frühester Kindheit haben wir uns beide mit Pferden beschäftigt, nun züchten wir seit etlichen Jahren Haflinger.

 

Nur ein paar Schritte hinter unserem Haus stehe ich gern am Zaun unserer Koppel und lasse mal die Seele baumeln, wenn ich nicht gerade den Zaun versetzen muss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe geht durch den Magen

Gute Bratkartoffeln sind für mich auch ein Zeichen der Liebe, denn einen guten Koch messe ich nicht an einem erstklassigen französischen Menü, sondern an der Qualität der Bratkartoffeln. Meine Frau Regine macht die "verdammt besten" Bratkartoffeln.

 

 

 

Die Tankstelle der Hildebrands - St. Peter Ording

Fotos Stefan Lowke

Mit meiner Frau und unserer Retriever-Hündin Lisa entspanne ich am liebsten in unserem Ferienhaus in St. Peter Ording. Da kann man sich am Strand "vom Wind den Kopf für neue Gedanken freiblasen lassen". Hier ist meine "Tankstelle". Ich genieße es mit meiner Frau ausgedehnte Strandspaziergänge zu machen.

www.rümhart.de

Wie ist wohl just in diesem Moment das Wetter in St. Peter Ording?

......klicken Sie auf das rechte Bild.

 

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Beruflich

Nach meinem Realschulabschluss 1965 begann meine Berufsausbildung zum Vermessungstechniker.
Anschließend absolvierte ich bis 1971 ein Studium an der Fachhochschule Hamburg zum Dipl.-Ing., Vermessung. 1971 bis 1980 war ich als Vermessungsingenieur tätig.

Seit 1980 Geschäftsführer unseres mittelständischen Familienbetriebes.
www.lesezirkel-krumbeck.de "Warum kaufen, wenn man auch mieten kann!"


Seit 1997 Bundesvorsitzender im Verband Deutscher Lesezirkel.

 

Politisch

Die Wahl Gustav Heinemanns zum Bundespräsidenten
veranlasste mich 1970 den Liberalen beizutreten.

1974 Gemeindevertreter und FDP-Fraktionsvorsitzender in Ellerbek.

1974 - 1986 Kreistagsabgeordneter im Kreis Pinneberg
1990 - 1991 Kreistagsabgeordneter im Kreis Pinneberg
..........und bis heute bürgerliches Mitglied der FDP-Fraktion im Kreis Pinneberg

1988 - 2000 Kreisvorsitzender der FDP Kreis Pinneberg.

1990 - 1994 ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Ellerbek.

seit 1995 Schatzmeister der FDP Schleswig-Holstein.

seit 2000 Mitglied des Landtages Schleswig-Holstein.
Arbeitsgebiete: Umwelt, Agrar, Kommunales


......seit 2003 Bürgermeister der Gemeinde Ellerbek.

 

 

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Warum wurden Sie politisch aktiv?


Mein grundsätzliches politisches Interesse wurde während meiner Studienzeit Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre durch die vielfältigen Diskussionen über Werte, Demokratie und Gesellschaft noch zusätzlich verstärkt.
Meine Neugier, wie denn politische Entscheidungsprozesse ablaufen und mein Wille, diese mit zu beeinflussen, sowie eine überaus erfolgreiche kommunalpolitische Arbeit der FDP in meiner Heimatgemeinde Ellerbek führten zu meinem Eintritt in die FDP.

Was löst bei Ihnen Bewunderung aus?


Dass es immer noch viele Frauen und Männer gibt, die sich in den verschiedensten Bereichen, wie z. B. im Sport, in der Sozialarbeit, in der Kommunalpolitik oder für die Umwelt ehrenamtlich engagieren, obwohl dafür häufig die öffentliche Anerkennung ausbleibt.

Welches politisches Projekt würden Sie gern beschleunigt sehen?

 Den radikalen Abbau der Bürokratie.

Gibt es eine Person, die Sie bewundern?


Tina Turner, aufgrund ihrer Biographie und ihres Könnens und

Richard von Weizsäcker wegen seiner Toleranz, Liberalität und seinem Verantwortungsbewusstsein.

Was machen Sie zur Entspannung?


Gemeinsame Spaziergänge mit meiner Frau Regine auf der Sandbank vor St. Peter-Ording, - bei jeder Witterung.

Worüber können Sie sich leidentschaftlich aufregen?

 Über Intoleranz, Nörgelei und Besserwisserei

Welche Fernsehsendung lassen Sie möglichst nicht aus?

Nachdem Harald Schmidt nicht mehr auftritt, bleibt mir nur noch extra 3 im 3. Programm des NDR.

Womit kann man Sie erfreuen?


Als engagierter Hobbyzüchter von Haflingerpferden: mit schönen Pferden.

Was treibt Sie an?

Spaß an der Freude.

Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz?


Dass ich es zusammen mit meiner Frau geschafft habe, aus unseren beiden Söhnen selbstbewusste und verantwortungsvolle Menschen gemacht zu haben.

Wobei werden Sie schwach?

Wenn meine kleine Enkeltochter Annika mich anlacht.

Was mögen Sie an sich gar nicht?

Dass ich genau darüber nicht sprechen möchte.

Was sagt man Ihnen nach?

Ruhe und Gelassenheit selbst mit schwierigeren Menschen und in heiklen Situationen.

Wo hätten Sie gern Ihren Zweitwohnsitz?

Ich habe schon einen, - in St. Peter-Ording!

Was gefällt Ihnen an sich besonders?

Das kann ich nur in Gigabyte ausdrücken, und der Platz steht mir hier nicht zur Verfügung. *grins 

Was mögen Sie an sich gar nicht?

Siehe vorherige Antwort. ;-)

Mit wem würden Sie gern einen Monat tauschen?


Mit dem Minister für Umwelt, Naturschutz und Landwirtschaft (aber nicht nur für einen Monat), weil er jede positive Entwicklung Schleswig-Holsteins verhindert.
Allerdings dürfte er nicht meinen Job übernehmen, da dann zu befürchten wäre, dass er innerhalb kürzester Zeit unseren über 100 Jahre bestehenden und von meiner Frau und mir in 4. Generation geführten Betrieb gegen die Wand fahren würde.
 

Haben Sie ein Lebensmotto?

Dem Glücklichen schlägt keine Stunde. 

Warum sollen die Bürger gerade Sie wählen?
Wenn nicht mich, wen denn sonst?
 
 
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